KONZEPT

Eingebettet in die Natur und doch in geringer Entfernung zur Stadt, bietet das Wohnheim Klosterfiechten ideale Voraussetzungen für die Betreuung von Menschen mit Autismus und herausfordernden Verhaltensweisen. Die Setzung des Gebäudekörpers folgt der Topografie und fügt sich in die bestehende Geländesituation mit dem vorhandenen Pflanzenbestand ein.
Die anspruchsvolle Nutzung des Gebäudes ist vor allem an der Grundrissorganisation ablesbar: Die auf äussere Einflüsse sehr empfindlich reagierenden Bewohner können die beiden Wohngruppen über getrennte Zugänge im Sockelgeschoss erreichen. Für die Betreuer hingegen sind kurze und direkte Wege notwendig; die Haupterschliessung verbindet alle vier Wohnbereiche, die Dienstzimmer und die Serviceräume miteinander. Da sich die Bewohnergruppen auch draussen getrennt von einander aufhalten, liegen die Aussenräume ohne Sichtbezug zueinander direkt vor den jeweiligen Wohnbereichen auf den vier Seiten des Gebäudes. Trotz der hohen Anforderungen an die generelle Sicherheit und an die Robustheit der Materialien sollte ein wohnliches Gebäude entstehen, in dem sich die Bewohner zuhause fühlen können.
   
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